Meine Rolle und die Würde des Menschen
Für unseren Seminarbeitrag im Fach "Inklusionspädagogik" wurde ein partizipativer und inklusiver Zugang gewählt,
der sowohl Selbstreflexion als auch Gemeinschaftserleben ermöglichen soll.
Ziel des Beitrags ist es, die Bedeutung von Würde, Individualität und Beziehung
im pädagogischen Handeln erfahrbar zu machen und zugleich die eigene Rolle als
angehende Pädagog*innen zu reflektieren.
Zentrales Element des Beitrags ist die gemeinsame Gestaltung eines FingerabdruckBildes mit der gesamten Gruppe.
Der Fingerabdruck steht symbolisch für die Einzigartigkeit jedes Menschen:
Kein Abdruck gleicht dem anderen, und dennoch entsteht aus der Vielfalt ein gemeinsames Ganzes.
Der Baum als Symbol repräsentiert Gemeinschaft, Wachstum, Verbundenheit und Stabilität –
Werte, die auch für inklusive pädagogische Arbeit grundlegend sind.
Begleitend zur visuellen Gestaltung wurde eine Audioaufnahme abgespielt,
in der verschiedene Stimmen zu hören sind, die Antworten auf die Frage:
„Was benötigst du, um dich wohlzufühlen?“ geben.
Die Vielfalt der Antworten verdeutlicht,
dass Wohlbefinden individuell unterschiedlich ist,
jedoch immer in engem Zusammenhang mit Anerkennung, Beziehung und emotionaler Sicherheit steht.
Die Kombination aus visuellem, auditivem und aktivem Element
ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang für alle Teilnehmenden
und berücksichtigt unterschiedliche Wahrnehmungs- und Ausdrucksformen.
Dadurch wird Inklusion nicht nur thematisiert,
sondern konkret erlebbar gemacht.
Jede Person kann sich auf ihre eigene Art und Weise einbringen,
ohne sprachliche oder leistungsbezogene Voraussetzungen erfüllen zu müssen.
Inhalt und Bild: Ralf Großauer, Tamara Holzweber, Suna Kastenberger, Heike Reinelt/1BKBE